DIE BOTSCHAFT IST KLAR: MIT EINER LEHRE STEHEN ALLE TÜREN OFFEN!

Salzburg gilt nach wie vor als Hochburg in der Lehrlingsausbildung.

Noch vor nicht allzu langer Zeit hat Jahr für Jahr mehr als die Hälfte aller Pflichtschulabsolventen den Weg in die duale Ausbildung eingeschlagen. Das hat aber dann auch hierzulande abgenommen. Die Gründe dafür sind zum einen die geringeren Geburtenraten, zum anderen die Konkurrenz durch weiterbildende Schulen und auch ein gewisses Imageproblem.

Wie aber gesagt: Salzburg liegt immer noch im Spitzenfeld, ganz anders sieht die Situation zum Beispiel in Wien aus, wo der Anteil um ein Vielfaches geringer ist.Dennoch hat man in der Wirtschaftskammer Salzburg 2012 entschieden, dem Trend entgegenzuwirken und – neben inhaltlichen Verbesserungen – auch eine Imagekampagne zu starten.

Das Ergebnis was die Kampagne „Lehre: Sehr g’scheit!“. Sie kam mit einem modernen Design daher, das sowohl Jugendliche, aber auch deren Eltern und Lehrer angesprochen hat. Gearbeitet wurde in der Kampagne mit realen Testimonials, also mit Personen, die tatsächlich eine Lehre machen oder gemacht haben. Und sie wurden dabei nicht in klassischer Berufskleidung, sondern in modernem, lässigem Outfit gezeigt. So wie „du und ich“, wie andere junge, moderne Menschen, die dazugehören. Die Kampagne hat eine hohe Aufmerksamkeit erzielt und war auch mit Kino- und Radiospots, Out of home-Werbung und selbstverständlich online präsent.

Matura und Studium: Viele Türen tun sich auf!

Nach vier Jahren verleiht die WKS der Kampagne nun einen neuen Anstrich. Im Mittelpunkt stehen weitere Vorteile einer Lehrlingsausbildung, insbesondere die Tatsache, dass sie schon lange keine ‚Sackgasse‘ mehr ist.

In den vergangenen Jahren wurde sie nämlich mit vielen Möglichkeiten erweitert. Bestes Beispiel dafür ist die Möglichkeit parallel zur Lehre auch eine Matura zu machen. In Salzburg nimmt hier bereits jeder sechste Lehrling zusätzlich die Kurse für die Matura auf sich. Seit dem Start 2008 haben schon rund 750 Lehrlinge auch die Matura abgelegt. Damit steht diesen jungen Menschen auch die Tür für ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität offen.

Genau hier setzt auch der Relaunch der Kampagne an. In den Anzeigen und anderen Werbemitteln ist die Botschaft eine ganze klare: Mit einer Lehre stehen alle Türen offen. Symbolisch steht dafür eine offene und – passend zur Gestaltung der Werbelinie – rote Tür. Wie schon in der ersten Welle arbeitet auch diese Kampagne ganz bewusst wieder mit realen „Models“. Mit dabei zum Beispiel Peter Fuchs von der gleichnamigen Metalltechnikfirma in Schleedorf. Seine fundierte Lehrlingsausbildung führte zum Meister und schließlich zum eigenen Unternehmen, in dem er nun selbst wieder Lehrlinge ausbildet.

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